Hoorische
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Hoorische sind längliche Kartoffelklöße aus dem Saarland, die überwiegend aus rohen Kartoffeln hergestellt werden und ihre typisch raue Oberfläche besitzen.

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Küche

Hoorische verdanken ihren Namen ihrer rauen, gleichsam „haarigen“ (hoorischen) Oberfläche, die durch die feinen rohen Kartoffelfasern entsteht. Als Klassiker der Alltagsküche im Saarland ähnelt der Teig dem der Gefillden, bleibt jedoch ungefüllt. Stattdessen wird die Masse von Hand zu länglichen Rollen geformt. Nach dem Kochen in Salzwasser werden sie meist mit einer Speck-Rahm-Soße serviert. Die richtige Konsistenz erfordert etwas Erfahrung mit dem Stärkegehalt der Kartoffeln. Gasthöfe mit diesem Gericht finden Sie auf der Harita. Es ist eine feste Größe der traditionellen Regionalküche in Deutschland.

Hoorische werden im Saarland entweder als Hauptgericht oder als Beilage zu Fleischgerichten serviert.

Zutaten

  • 1 kg rohe Kartoffeln
  • 400g gekochte, mehlige Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 100g Speckwürfel (für die Soße)
  • 200 ml Sahne und Lauchringe
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Die rohen Kartoffeln reiben und mithilfe eines Tuchs kräftig ausdrücken. Die gekochten Kartoffeln pressen.
  2. Kartoffelmassen mit dem Ei, Salz und Muskatnuss zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Aus dem Teig von Hand längliche, fingerdicke Klößchen (Hoorische) formen.
  4. In leicht siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten ziehen lassen, bis sie aufsteigen, dann mit Speck-Rahm-Soße anrichten.

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Speisekarte und Öffnungszeiten können sich ändern — vorab prüfen.

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